Heimisch, regional, ökologisch und gut!


Vor Ort im Steinbruch - direkt im Gespräch und im Kontakt
mit den Produzenten und Lieferanten!

Wie Sie möglicherweise auf vorangegangenen Seiten entnehmen konnten, haben wir uns in unserem Betrieb dazu entschlossen, nach Möglichkeit nur noch heimische und mehr oder weniger regionale Materialien zu verwenden. (Aus D-A-CH bzw. dem weiteren europäischen Umfeld wie Italien, Skandinavien o.a.).

Mittlerweile wird der nationale Grabmalbereich von hauptsächlich ausländischer, vor allem ostasiatischer und oft auch (süd-) amerikanischer Importware versorgt.
Wir möchtem dem eine Alternative bieten und auch Kunden dazu motivieren, wieder europäisch zu kaufen!



Als Grund oder Ursache dazu möchten wir gerne einige Gründe, Punkte bzw. Meinungen aufführen

Nach wie vor ist die Kinderarbeit ein sehr unsicheres und nahezu nicht enden wollendes Thema, genauso wie die ökologisch immer fragwürdigeren langen und ressourcenverbrauchenden Transportwege.

Was bei Obst, Gemüse und anderem möglich ist, möchten wir in unserem Handwerk nun auch bei Holz und Stein fördern, um auch hier einen bewussteren Ressourcenumgang zu ermöglichen und ökologische Fußabdrücke zu verkleinern.

Spannend wird es auch, wenn man sich beginnt zu fragen, warum eigentlich die Grabmäler aus Fernost trotz allem meistens noch so viel günstiger sind.

 Norwegisches Labrador-Gestein, polierte Oberfläche

                      

Dabei muss man auch wissen, dass die meisten Steinanbieter, die an Steinmetze weiterverkaufen, nochmal deutlich draufschlagen.
Was an Summe übrig bleibt wird auf Transporteure, Zwischenhändler, Steinbruch und Steinmetz/Bildhauer aufgeteilt.
Die Frage, wieviel dann eigentlich am Ende beim Produzenten ankommt, sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden.

Sie können sich sicher vorstellen, dass man mit heimischer Produktion auch die heimischen Familien- und Handwerksbetriebe unterstützt, die zudem kürzere Lieferzeiten anbieten und auch dementsprechend schneller und flexibler reagieren können und in Krisenzeiten in der Lage sind, die Herstellung zu sichern.
Hier in Deutschland haben wir die Möglichkeit, Werksteine direkt beim produzierenden Steinbruch zu ordern.


                               Roter Odenwald-Sandstein aus einem regionalen
                                              Sandsteinbruch in Grasellenbach


Zur Zeit gibt es in Deutschland rund 200 verschiedene Werksteine, die, gepaart mit wunderschöner alter handwerklicher Oberflächenbearbeitung eigentlich genauso schön, wenn nicht sogar beeindruckender sind, als Importware, die nur leider kaum jemand mehr kennt, da sie von zu wenig Handwerksbetrieben noch angeboten werden.

Auch bei den Hölzern ist es nicht anders. Wir müssen Hölzer nicht aus dem weiten Ausland importieren, um noch das schlechte Gewissen zu hinterlassen, die dortige Flora und Fauna zu schädigen, um auf Holzplantagen zu produzieren. Von unsozialen Arbeitsverhältnissen, geringen Arbeiterlöhnen und langen Transportwegen, genauso wie bei Stein, ganz zu schweigen.    

Wir haben genug einheimische Hölzer, die durch Farbe und Maserung hervorstechen können oder durch besondere Oberflächenbearbeitung einen besonderen Ausdruck erhalten.



Wenn man dieses alte Wissen wieder aufleben lässt, ermöglicht das Handwerksbetrieben, diese alte traditionelle Oberflächenbearbeitung zu erhalten und auszuüben und auch an die nächsten Generationen weiterzugeben, fernab von ständig und tausendfach reproduzierten, industriell gefertigten Formen, die vielmehr einer Fließbandanfertigung mit nachträglicher und oberflächlicher Individualisierung gleichen, als einem wirklich individuell und speziell genau für diesen einen einzigartigen Menschen hergestellten Denkmal.

Bei der Holzarbeit


Denn genau dies ist es ja was wir eigentlich wollen. Einen Stein/ein Holz erst zu etwas beginnen umzuwandeln und anzufertigen, wenn alles ausführlich besprochen und geplant wurde.

Nicht etwas bereits fertiges kaufen und oberflächlich mit kleinen Details nachträglich an einen Menschen anpassen. Das entspricht mittlerweile nicht mehr unserem Anspruch an handwerklicher Qualität, Schönheit und Menschlichkeit.

Falls man dann doch an dem ausländischen Material aufgrund von Aussehen oder finanziellem Rahmen Gefallen gefunden haben sollte, wollen wir zudem die Möglichkeit anbieten und schaffen, aus bereits genutztem und in Deutschland vorhandenem Material etwas Neues zu erschaffen, wiederzuverwerten oder, um das mittlerweile viel bekanntere und etabliertere Wort dazu zu verwenden, upzucyceln (Upcycling). Auf der nächsten Seite Aus altem Neues schaffen, erfahren Sie mehr dazu.



 Regional - Verantwortungsbewusst!


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